Bei einer Saftkur wird die Nahrung ausschließlich in Form von Säften, Smoothies oder Shakes zu sich genommen. Inwiefern das sich auf den Körper auswirkt erfährst du hier.

Warum Saftfasten?

Immer mehr Leute interessieren sich für Entgiftungen, Fasten und andere Kuren. Warum?

Es gibt unzählige Gründe eine Saftkur zu machen.

Entgiftung wird hierbei groß geschrieben. Dazu fällt grundsätzlich das Auslassen und somit das Entgiften von Fertigprodukten, Süßigkeiten, Junkfood, Alkohol, etc. Allein dieser Verzicht kann bei einigen schon zu einer besseren und strahlenden Haut, besseres Körperempfinden und eine ausgeglichene Körperbalance führen. Für andere wirkt sich die Kur sogar positiv aufs Gewicht aus und es purzeln einige Pfunde bei dieser Kur.

Weitere positive Ergebnisse können mehr Energie, Lebensfreude und Motivation sein.

Wer sich übersäuert fühlt, kann mit einer Saftkur seinem Körper gutes tun und es wieder in ein basisches Gleichgewicht bringen.

Das Ziel dieser Saftdiät steht also jedem frei. Grundsätzlich kann man sagen, dass die daraus resultierenden Vorteile überzeugend genug sind, diesen Schritt zu wagen und diese mal auszuprobieren.

Wie lange sollte man Saftfasten?

Das kann letztendlich jeder für sich selber entscheiden. Für Neulinge empfiehlt es sich mit 2 Tagen Fasten einzusteigen und für 5 oder 10 Tage maximal je nach Körperempfinden diese Kur durchzuziehen. Je mehr Erfahrungen der Körper sammeln darf, desto länger hält er bei der nächsten Fastenperiode aus.

Wie viel trinkt man beim Saftfasten?

Über den Tag verteilt trinkt man ein bis eineinhalb Liter frischer Saft, Smoothies und/oder Gemüsebrühe und zusätzlich zwei bis drei Liter Wasser, und/ oder ungesüßte Tees, sodass man am Tag max. 500-700 Kilokalorien zu sich nimmt.

Tipps zum Durchhalten

1.Solltet ihr Müdigkeit verspüren, schnappt euch den imaginären Hund, den ihr jetzt drei mal am Tag um den Blog Gassi führen geht, Frische Luft tut nicht nur euerm Kreislauf, sondern auch eurer Verdauung gut.

2.Macht euch die Tage schmackhaft und genießt leckere Getränke. Inspiriert euch im Internet nach leckeren Säften, welche man im Alltag sonst nicht trinkt. Vielleicht probiert ihr neues Obst oder Gemüse aus und entdeckt neue geschmackliche Explosionen., 

3.Sucht euch einen richtigen Zeitpunkt aus. Bei dieser Kur ist man gewaltig im Kaloriendefizit, daher sollte man wirklich nur im gesunden Zustand fasten! Schwangeren, Kindern und Senioren ist davon abzuraten. Plant die Diät also richtig ein. Wer viel Sport macht, sollte vielleicht eine kleine Pause einlegen und seinem Körper diese Kur in vollen Zügen gönnen. Wer zum Beispiel zurzeit im Homeoffice ist und dadurch eh wenig Hunger verspürt kann schon eher fasten als jemand der auf der Arbeit körperlich Belastung erfährt. Achtet auf euren Körper und eure Gesundheit!

4.Starte langsam und steige sanft wieder aus. Unser Körper ist diese Belastung nicht gewohnt. Startet nicht von 0 auf 100 und gebt eurem Körper die Möglichkeit sich an ein Kaloriendefizit zu gewöhnen. Nach der Kur könnt ihr den Körper langsam wieder an feste Nahrung gewöhnen. 

Achtet auf leicht verdauliche Nahrung nach der Karenzzeit.

Essen für nach der Kur:

Porridge, Zwieback mit Banane, Suppe, Joghurt, Reisgerichte, Knäckebrot, Müsli

Was trinket man beim Saftfasten?

In erster Linie sollte man wirklich auf selbstgemachte und frische Säfte/Smoothies zurückgreifen.

Sollte das für einen nicht zutreffen, achtet beim Kauf auf zuckerfreie (auch ohne Zugabe von Fructose) Smoothies. 

Ideen für die Getränke


Säfte:

-Karotten mit Ingwer

-Fenchel, Gurke mit Apfel

-Sauerkraut 

-Sellerie mit Birne

-Rote Beete mit Quitte

-Trauben

Smoothies:

-Banane, Kirsch mit Joghurt

-Mango Lassi

-Erdbeere mit Kefir

-Banane mit Haferdrink und Kakaopulver

-Feigen mit Kokosmilch und Zimt

-Heidelbeeren mit Zitrone und Kokosmilch

-Avocado mit Himbeeren und Sojamilch